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| Über uns |
| Geschrieben von: Administrator |
| Samstag, den 21. Januar 2012 um 21:16 Uhr |
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Wir, die Black Red Company, sind eine Jugendgruppe in der Fanszene des FC Ingolstadt 04. Gegründet wurde die Fangruppierung im Dezember 2008 während der ersten Zweitliga-Saison des FCI aufgrund der Tatsache, dass es zu diesem Zeitpunkt keine Plattform für supportwillige Jugendliche im Alter von 14-16 Jahre gab. In den vergangenen vier Jahren ist die Gruppe stetig gewachsen und gereift und wir können stolz behaupten, ein wichtiger Bestandteil der Ingolstädter Fankultur und der Entwicklung der Südtribüne zu sein.
Wer wir sind – was wir wollenDie derzeit 17 Jungs und Mädels unserer Gruppe sind im Alter von 15 bis 23 Jahre, wobei wir bei der Auswahl unserer Mitglieder weniger auf ein bestimmtes Alter Wert legen sondern darauf achten wie gut neue in unsere Gruppe passen und wie reif sie sind. Dabei war und ist es immer unser Anspruch jeden voll zu integrieren und nicht um jeden Preis möglichst viele Mitglieder aufzunehmen. Im Sportpark ist unsere Gruppe im Herzen der Südtribüne zu finden, in deren Mittelpunkt wir unseren Stammplatz hinter den Supporters Ingolstadt am zweiten Wellenbrecher eingenommen haben. Es ist unser Anspruch bei jedem Heim- und Auswärtsspiel präsent zu sein, unsere Mannschaft bestmöglich zu unterstützen, unsere Gruppenfahne zu präsentieren und die Farben unseres Vereins bestmöglich zu vertreten.
Unsere Einstellung...... zu Ultra:Wir sehen uns selbst als ultraorientierte Gruppe, haben und werden uns jedoch niemals als Ultras bezeichnen. Dies hat für uns mehrere Gründe: - Aufgrund der Altersstruktur und des daraus resultierenden unterschiedlich ausgeprägten Engagement können und wollen wir nicht jedes Mitglied der Gruppe als Ultra beschreiben – ob und in welcher Form sich jemand als Ultra definiert kann jeder für sich selbst entscheiden. - Aus Respekt vor den etablierten Ultra-Gruppen wollen wir uns nicht anmaßen uns mit diesen auf eine Stufe zu stellen. Dazu sind wir schlichtweg zu jung und unerfahren. - Ohne Ultra und Gewalt gleichsetzen zu wollen, scheint Gewalt in der Definition der modernen Ultras eine Rolle zu spielen. Auch wenn wir dies als Phänomen der Gesellschaft sehen und situationsbedingt nachvollziehen können, so distanzieren wir uns dennoch von körperlichen Auseinandersetzungen. Dadurch wollen wir das Aussenden eines missverständlichen Signals und das Schüren von falschen Erwartungen vermeiden. Wir wollen uns deshalb nicht in irgendeine Schiene einordnen. Wir sind wir – immer und überall alles für Gruppe, Stadt und Verein!
... zum Support:Wir haben uns auf die Fahnen geschrieben unseren Verein immer und überall optisch und akustisch zu unterstützen. Auch bei einem Rückstand weiterhin Vollgas geben egal ob zuhause gegen 60 München oder freitagabends in Paderborn, egal ob dritte oder zweite Liga. Durch eigenes Tifo-Material und Groupwear zeigen wir unsere Verbundenheit zu rot-schwarz-weiß und Ingolstadt. In der Vergangenheit waren wir an vielen Choreos sehr aktiv beteiligt. Herauszuheben sind dabei die großen Choreographien bei unseren Aufeinandertreffen mit den Münchener Löwen im Sportpark über die komplette Südtribüne bzw. auch die halbe Gegengerade, die komplett von unserer Gruppe umgesetzt und finanziert wurden.
... zur Kommerzialisierung:Uns ist bewusst, dass unser Verein von vielen Fans in Deutschland in einem Atemzug mit Hoffenheim oder Red Bull Leipzig genannt wird. Wir bitten jedoch zu bedenken, dass die beiden Stammvereine MTV (gegr. 1881) und ESV (gegr. 1919) bereits in ihrer Geschichte in der zweiten Bundesliga spielten. Bereits in den 80er Jahren wurde der Ruf nach einer Fusion der beiden Vereine laut, jedoch geschah dies erst im Jahr 2004, da zwei professionelle Fußballvereine für eine 125.000-Einwohner-Stadt wie Ingolstadt einfach zu viel sind. Der FC04 entwickelte sich nach seiner Gründung rasend, war sportlich teilweise schneller als das gesamt Umfeld und so fand man sich 2007 ohne nennenswerte Fanszene im Aufstiegskampf zu Liga zwei wieder. Sicherlich war diese Entwicklung begünstigt durch Ingolstadts Aushängeschild Audi, welches seit 2006 Trikotsponsor ist. Wir sehen dieses Engagement in einem gewissen Maß als logisch an, schließlich sprechen wir hier von einer Förderung des lokalen Sports. Jedoch ist es für uns immer wichtig diese Förderung zu hinterfragen und kritisch zu beobachten. Für uns steht der langfristige und nachhaltige Entwicklungsprozess des noch jungen Vereins und nicht der möglichst schnelle sportliche Erfolg mit allen Mitteln im Vordergrund. Wir werden unseren Verein davor bewahren in den Kommerzsumpf abzustürzen, sondern Schritt für Schritt eine Fanbasis aufbauen und die Jahre, die uns andere Fanszenen um Meilen voraus sind, nachholen. Wir haben in den letzten vier Jahren sehr viel erreicht und wollen diesen Weg weiter gehen, egal was andere sagen. Audi ist nicht Ingolstadt, sondern WIR sind Ingolstadt.
... zur Vereinspolitik:Durch regen Austausch mit den Verantwortlichen des FC Ingolstadt und regelmäßigen Treffen sind wir in der Lage uns bei fanrelevanten Themen im Verein einzubringen. Wir sind bemüht das geschaffene Vertrauensverhältnis weiter zu verbessern und gemeinsam einen Verein „zum Anfassen“ zu schaffen.
... zu Politik:Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass in unserer Gruppe und unserem Umfeld keinen Platz für Nazis gibt. Wir sprechen uns vor allem gegen Rassismus, Homophobie und jegliche Diskriminierung aufgrund von Herkunft, Religion, Hautfarbe und Geschlecht im Stadion und der Gesellschaft aus.
... zu Fanszenenübergreifenden Aktionen:Wir sind passive Unterstützer der Kampagne „Pyrotechnik legalisieren – Emotionen respektieren“, da wir Pyrotechnik als Bestandteil einer lebendigen Fankultur ansehen. Die Sicherheit der Stadionbesucher muss dabei immer im Vordergrund stehen, sodass ein geordnetes Abbrennen für alle Beteiligten erstrebenswert wäre. Auch der DFB muss verstehen, dass sie die Pyrotechnik nie ganz aus dem Stadion verbannen können und mit Absagen den gesprächsbereiten Fans nur in den Rücken fallen und den „Unbelehrbaren“ Recht geben.
Als Vertreter der Ingolstädter Fanszene bei den Treffen zur Kampagne „12:12“ zum Ende des vergangenen Jahres haben wir uns aktiv für den Erhalt der Fankultur und gegen das überzogene Sicherheitspapier der DFL eingesetzt. Das Eintreten für Fanrechte über Vereinsgrenzen und –rivalitäten hinweg sehen wir als sehr positiven und notwendigen Schritt der deutschen Fan- und Ultragruppen an.
Neben dieser Aktion beobachten wir kritisch die repressive Entwicklung in Deutschland mit zunehmender Polizeigewalt und sprechen uns für eine Kennzeichnungspflicht aus. Zudem fordern wir fanfreundlichere Anstoßzeiten und Ticketpreise, da Fans die wahre Seele des Spiels sind und nicht die Pay-TV-Sender oder die Sponsoren!
FreundschaftSeit unserem ersten (und einzigem) Pflichtspiel in Heidenheim im Oktober 2009 verbindet uns ein Kontakt zur Heidenheimer Szene, der nach regelmäßigen beidseitigen Spielbesuchen in einer Freundschaft der beiden Gruppen BRC und Hellenstein Supporters resultierte.
Sowohl in der heimischen Fankurve als auch bei Aktionen abseits des Stadions sind wir zusammen mit der Mädchengruppe Collettivo Femminile anzutreffen, die uns bei vielen Aktionen tatkräftig unterstützen.
FinanzierungWir legen wert auf eine finanzielle Selbstständigkeit und finanzieren daher unsere Choreographien zu einem Großteil aus Mitgliedsbeiträgen und Einnahmen am Fanstand, an dem wir bei Heimspielen Aufkleber, Buttons usw. verkaufen, sowie Spenden von anderen Fans.
KontaktSeit rund drei Jahren sind wir über die Internetseite brc08.de zu erreichen, auf der regelmäßig Berichte zu unseren Aktionen zu finden sind. Ebenso informieren wir in unserem Kurvenmagazin INamorado an jedem Heimspieltag über vergangene Spiele und aktuelle Neuigkeiten. Wer persönlich mit uns Kontakt aufnehmen möchte, kann dies im Stadion am Fanstand (rechts hinter der Südtribüne) oder direkt im Block tun. Unsere Mitglieder sind in der Regel an auffälliger Groupwear zu erkennen. Wer sich moderner Technik bedienen möchte, kann uns über Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. gerne eine E-Mail schicken oder uns auf Facebook (http://www.facebook.com/brc08.de) folgen. Wir freuen uns über jede Form von Lob und Kritik und stehen bei Fragen gerne Rede und Antwort.
BRC '08 im März 2013
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| Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 24. März 2013 um 17:51 Uhr |


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